Suche nach leiblichen Eltern in Russland im Ural

leibliche Eltern und Verwandten in Jekaterinburg, Russland finden Vor wenigen Monaten wandte sich ein spanischer Staatsangehörige Julio an unsere Agentur. Im Dezember 1996 adoptierten er und seine Ehefrau ein Mädchen in der Stadt Jekaterinburg, in Russland. Das Mädchen wurde Ende Januar 1996 im Gebiet Swerdlowsk geboren, bei Geburt wurde ihm der Name Tatjana gegeben. Die biologische Mutter von Tatjana (Elena) verzichtete sofort auf sie mit Verweis auf Wohnprobleme und materielle Schwierigkeiten.

So landete Tatjana in einer Adoptivfamilie und zog nach Spanien. Von Kindheit an wusste sie, dass sie in der Adoptivfamilie lebt und in Russland geboren wurde. Als sie älter wurde, interessierte sie sich dementsprechend für die Frage ihrer Geburt, wer ihre leibliche Mutter, Vater, Brüder, Schwestern und sonstige Verwandten sind. Dieses Jahr entschied der Adoptivvater von Tatjana, die leibliche Mutter seiner Tochter zu finden, deswegen nahm er unsere Agentur in Anspruch.

Wir prüften die Adoptionsunterlagen und entschieden, die Suche zu beginnen, obwohl die Unterlagen wenige Informationen zu leiblicher Mutter von Tatjana enthielten und diese Informationen beschränkt waren.

Für diese Sucharbeit wurden einige Monate der Arbeit aufgebracht, aber im Endeffekt führten unsere Bemühungen zu einem positiven Ergebnis. Obwohl Elena zum Zeitpunkt der Geburt der Tochter (Tatjana) im Gebiet Swerdlowsk, in der St. Werchnjanja Salda, und danach in Jekaterinburg gelebt hatte, fanden wir sie im Bezirk Sysertskyj, der Siedlung Verkhnaya Sysert. In den letzten 20 Jahren änderte Elena dreimal ihren Wohnort.

 

Derzeit ist sie verheiratet, sie hat eine Tochter, die 10 Jahre alt ist und Antonina heißt. Unser Mitarbeiter, der nach Jekaterinburg fuhr, traf sich mit Elena extra persönlich, um mit ihr zu sprechen und ihr einen Brief und die Fotos von der Tochter, die in Spanien in der Adoptivfamilie wohnt, zu übergeben.

Elena reagierte adäquat auf diese Neuigkeit. Sie war dankbar dafür, dass sie gefunden und über das Schicksal der Tochter benachrichtigt wurde. Elena antwortete auf alle Fragen, erzählte über sich selbst, ihre Familie, teilte die Familienfotos mit und stimmte zu, eine Videoanrede aufzunehmen, in der sie sich bei Adoptiveltern und bei Tatjana selbst bedankte. Damit wurde unsere Arbeit erfolgreich erfüllt und wir schafften es, noch einigen Menschenschicksale unter einen Hut zu bringen.

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