Snorre konnte seine Verwandten in Kiew, in der Ukraine finden

Finden Sie einen leiblichen Vater, Verwandte, Geschwister in der UkraineMöchten Sie Verwandten in der Ukraine finden? Wir können Ihnen helfen. Unsere Agentur hilft bei der Suche nach Verwandten, leiblichen Eltern, Kollegen, Klassenkameraden und vielen anderen.

Im Dezember 2018 rief der norwegische Staatsangehörige namens Snorre unsere Hilfe an. Er ist 73 Jahre alt. Er suchte nach Verwandten in der Ukraine, und zwar, im Gebiet Luhansk. Es erhebt sich die Frage, auf welche Weise fanden sich die Verwandten von Snorre in der Ukraine? Es ergab sich einfach so, dass Snorre’s leiblicher Vater Andrej Aljakin (geb. in 1918) hieß. Während des Großen Vaterländischen Krieges, der Teilnahme an Kampfhandlungen geriet er in die deutsche Kriegsgefangenschaft. Und Andrej wurde als Kriegsgefangener nach Norwegen geschickt, um für Zwecke der deutschen Armee in einer Fabrik für Fischkonservenproduktion zu arbeiten. Während des Krieges befanden sich außer Andrej ca. 50 000 sowjetischer Kriegsgefangene in Norwegen. Als Andrej in Gefangenschaft in Norwegen war, lernte er ein norwegisches Mädchen dort kennen, mit dem er zusammen ging. Die Bedingungen der Gefangenschaft ermöglichten den Kriegsgefangenen wohl, mit heimischen Mädchen die Liebesbeziehungen zu haben. Das Ergebnis dieser Beziehungen war eine Schwangerschaft, und nach Kriegsende wurden Andrej und viele Tausende anderer sowjetischer Soldaten in die Sowjetunion zurückgeschickt.

Im Ergebnis wurde Snorre in Norwegen geboren, kam durchs Leben, aber kannte nicht seinen Vater und sah ihn nie. Wir konnten seine Träume in die Tat umsetzen. Wir konnten den Sohn von Andrej Aljakin namens Grigorij, sowie seinen Enkel Igor finden. Mitte 70er Jahre zog ihre Familie aus dem Gebiet Luhansk nach Kiew, wo sie auch blieb. Heutzutage wohnen Igor und Grigorij in Kiew. Leider starb Andrej, Snorre’s Vater, im Jahre 2010 und wurde in Kiew beerdigt.

Alle interessierenden Informationen konnten wir von den Verwandten erhalten, die uns vom Andrej’s Leben erzählten, sowie seine Fotos teilten. Snorre bedankte sich bei uns sehr herzlich für die geleistete Arbeit und meinte, er beabsichtige schnellstmöglich in die Ukraine zu kommen, um das Grab des Vaters zu besuchen und sich mit seinen Verwandten zu treffen. Snorre sagte auch, dass die Geschichte dieser Suche in einer norwegischen Heimatzeitung veröffentlicht wird.

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